in Das Biest - Leben mit der Krankheit

Mama mach dich locker

  • Februar 27, 2018
  • By Jasmine
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Mama mach dich locker

…. heieiei, seit meiner Krankheit bin ich ein Schisser geworden. War es mir schon vorher mulmig zu Mute, wenn ich in einen Lift, Gondel oder Ähnliches musste: Nun ist es damit vorbei. Letztes Wochenende hatten wir die super Idee bei dem herrlichen Winterwetter, die Stadt Stadt sein zu lassen und in die Berge zu fahren. „Prima,“ dachte ich „endlich mal wieder raus und chillen, ein bisschen rodeln und gut essen“. Was nach einem prima Plan klang, entpuppte sich in der Realität als fast nicht durchführbar. Ich hatte Angst, Panik und war konfus. MEINE (!) Kinder in diesen total veralteten Lift???? Ich war kurz davor „wir werden alle sterben“ zu rufen, (nein, so schlimm war es nicht, aber nah dran), als Abeam neben mir saß und wir hoch gondelten. „Mama“, hörte ich ein festes Stimmchen neben mir sagen. „Hmmm“, kam`s zittrig von mir. „Mama, Du musst keine Angst haben“. Leugnen brachte nichts und so sagte ich zum ersten Mal in meinem Leben zu meiner Tochter, dass ich ein wenig Muffensausen hätte. Abeam guckte mich mit ihren braunen Augen an und meinte: „Mama, mach dich locker. (woher hat die Maus bitte DEN Spruch). Es kann ja nix passieren und wenn doch, dann tut es nur bisschen weh.“ „Hmmmmm, aha?“ So saß eine mutige 5-jährige neben mir und analysierte alle möglichen Absturzstellen auf ihren möglichen „Aua-Faktor“ hin. Da könnte es bissel weh tun, da ganz schön – ach, und da sind ja Tierspuren, MAMA!!! TIERSPUREN!!!!!! SCHAU MAL!!! MAMA!!!! Tja, Angst hatte ich keine mehr. Guckte meine Tochter an, dachte -wow- das ist die nächste Löwin, wie die Mama so die Tochter und: machte mich locker. Gott, ich bin SO verliebt.

By Jasmine, Februar 27, 2018
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